Nachbericht zum ui!-Netzwerktreffen am 15. November 2018

Best Practice: Was nächstes Jahr zählt

Was bringt 2019 an Neuerungen? Welche Entwicklungen seht ihr auf eure Unternehmerkolleg/innen zukommen? Welche Entscheidungen und Maßnahmen stehen an? Darum ging es beim letzten und gleichzeitig größten Netzwerktreffen 2018. Rund 60 Unternehmerinnen und Unternehmer trafen sich am vergangenen Donnerstag im Bürgerhof Schotthock in Rheine, diesmal in Kooperation mit dem Jugend- und Familiendienst (jfd). 

Rückblick: Das war 2018

Zu Beginn gab unsere Netzwerk-Koordinatorin Nina Eckhardt einen Überblick über die Highlights 2018: Fünf erfolgreiche Netzwerktreffen in verschiedenen, oft experimentellen Formaten im Kreis wurden ergänzt durch die ui!-Sommerworkshops, zu denen rund 20 Unternehmerinnen und Unternehmer ihr Know-how als Referenten beisteuerten. Wenn ihr das Jahr 2018 noch einmal Revue passieren lassen möchtet, schaut mal in unsere Nachberichte.

Offiziell wurde nun auch das Kunstwerk übergeben, das die Unternehmerin Iris Bittner eigens für unser Netzwerk gestaltet hat.

6 x 5 Minuten Input für 2019

Anschließend hielten sechs Unternehmer/innen jeweils fünfminütige Kurzvorträge, in denen sie den Teilnehmern aus ihrer Fachperspektive heraus wertvolle Tipps für 2019 mitgaben:

Einmal aufgeräumt für immer, bitte!

Astrid Lensker erläuterte ein Prinzip für die effiziente Büroorganisation: WWBA. Alle anfallenden Aufgaben sollten Unternehmer/innen wie folgt angehen: Wegwerfen. Und wenn das nicht geht: Weiterleiten. Und wenn das nicht geht: Bearbeiten. Und wenn das nicht geht: Ablegen. Außerdem sei es sinnvoll, auf dem Schreibtisch immer nur die Aufgabe zu haben, die man gerade bearbeite.

Online Marketing ist Pflicht

SEO ist nicht tot, sagte Michael Pruban. Im Gegenteil werde es immer wichtiger, sein Online-Marketing anzupassen. Als Suchmaschinen hätten Dienste wie Facebook oder Youtube außerdem Google längst überholt, sodass hier andere mediale Inhalte gefordert seien. Responsives Design, Online-Werbung und an Sprach-Tools angepasste Keyterms – Michael erklärte, worauf es in Zukunft bei der Suchmaschinenoptimierung von Online-Inhalten ankommt.

Mut zur Veränderung!

Unternehmer/innen machen ständig Entwicklungen durch – das zeigte Christiane Lüpken eindrucksvoll anhand ihres eigenen Beispiels. Dabei müssten sie immer wieder ihre Komfortzone verlassen, Entscheidungen treffen, Veränderungen anstoßen und durchhalten. Christiane erklärte ihr Motivationsmodell der kleinen Schritte, mit dem Unternehmer leichter ihre Ziele erreichen. Der wichtigste Schritt: Anfangen!

Zukunftskompetenz –  digital-emotional-erfolgreich

Stell dir vor, es ist Digitalisierung und Deutschland schläft. Mit diesem Weckruf machte Dagmar Schulte, Fachfrau für vernetztes Denken aus den Bereichen Wirtschaft und Technik, Prozessoptimierung sowie Design und Neurowissenschaften, die Teilnehmer aufmerksam darauf, dass niemand an der Digitalisierung vorbei kommt. Sie zeigte, wie die Digitalisierung Geschäftsprozesse verändern wird: Nahezu jeder Unternehmensbereich von Einkauf über Produktion, Verkauf und Marketing sei betroffen. Hier gelte es, jetzt anzupacken, um die Zukunft nicht zu verschlafen.

Qualität und Fairness für Ihre Finanzen!

Dirk Krumme gab Tipps, wie Geldanlagen auch in Niedrigzins-Zeiten Gewinne abwerfen. Dazu zeigte er, dass klassische Sparmodelle ausgedient haben, und erläuterte, welche alternativen Anlagemöglichkeiten es gebe. Von Fonds über Immobilienbeteiligungen bis zur Investition in den Zukunftsamrkt Pflege nannte er Beispiele, wie Unternehmer/innen ihre Überschüsse so anlegen, dass sie z. B. das Alter sichern – im Gegensatz zu klassischen Rentenverträgen, die über Zinsen ggf. noch die Inflation ausgleichen.

Jugend- und Familiendienst Rheine e.V.

Das Treffen fand diesmal in Kooperation mit dem jfd statt. Zum Schluss stellte daher Birgitt Overesch vor, wie Unternehmen von dessen Angebot profitieren: Von der beruflichen Weiterbildung bis zur Raumvermietung und Veranstaltungskooperation gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten. Bei einer Stärkung durch Broccolisuppe oder Chili con Carne aus der Küche des jfd konnten wir schon einmal deren Qualität testen.

Netzwerken, was das Zeug hält

Nach dem Essen fanden wir uns in Kleingruppen zusammen zu zwei aufeinanderfolgenden Netzwerkrunden. Durch die Moderation der Wortbeiträge kam jeder Teilnehmer zu Wort und konnte sein Unternehmen präsentieren. Kurz vor Schluss wurde dann noch unser „Schwarzes Brett“ fleißig genutzt, um in kurzen Stichworten auf Veranstaltungen, Gesuche oder Exklusiv-Infos aufmerksam zu machen.

Nina Eckhardt bedankte sich in ihren Schlussworten bei allen, die das Treffen gestaltet hatten. Die Organisation, die Impulse durch die Vorträge sowie die Räume und das Essen wurden von den Teilnehmern gelobt.

Übrigens: Auf Facebook gibt es Fotos vom Event!