Überraschungstreffen mit tollen Impulsen für NetzwerkerInnen

Erlebnisbericht von Nadezda Gerdemann, Zeilensprung

Zum Netzwerktreffen am 22.03. hat uns Niko Tusch in die Räumlichkeiten seiner Firma OVB in Salzbergen eingeladen. Ich wurde für den Empfang eingeteilt, was mir eine gute Möglichkeit eröffnete, die Teilnehmer auch vor den Netzwerkrunden etwas besser kennenzulernen.

Bei Niko Tusch geht die Sicherheit vor – zurecht!

Die Veranstaltung wurde mit einem Vortrag von unserem Gastgeber Niko Tusch eröffnet, der uns Einblicke in sein Berufsfeld gegeben hat. Warum ist es wichtig, rundum abgesichert zu sein? Worauf sollten Unternehmer bei der Wahl ihrer Versicherungen achten? Wie sichert man als  Unternehmer seine Existenz?

Ich persönlich fand der Vortrag sehr spannend, obwohl ich selbst (noch) nicht selbstständig bin. Es ist unglaublich, worauf man bei einer Firmengründung achten muss! Gut, dass es solche Menschen wie Niko Tusch gibt, die dabei den Überblick behalten und einem Selbstständigen zur Seite stehen.

Dialog? „Klappe halten!“, sagt Nina Eckhardt

Das war mein erstes Netzwerktreffen überhaupt: Ich wusste nicht, was mich an diesem Abend erwartet. Da kam mir der Vortrag von Nina Eckhardt, der Kommunikationsexpertin von zweites frühstück entgegen: Sie erklärte, wie man sich und sein Unternehmen am besten und effektivsten vorstellt.

 Besonders spannend fand ich die Ziele, die man sich vor so einer Vorstellung festlegen soll. Hättet ihr gedacht, dass ein erfolgreiches Netzwerken in der ersten Linie nicht auf neue Aufträge abzielt? Oder wisst ihr, dass ein Dialog am besten funktioniert, wenn man auch mal die Klappe halten kann? Besonders Neugegründete sind bei der Kommunikationsexpertin gut aufgehoben. Aber auch für die „alten Hasen“ hat sie viele Tipps auf Lager.

Auch Geduld muss geübt sein

Im Anschluss auf die spannenden Vorträge hat sich Peter Völker vorgestellt, der vor Kurzem die Fleischerei Achterkamp  in Rheine übernommen hat. Er war an diesem Abend für das Catering zuständig. Das Essen sah köstlich aus! Doch durften die Teilnehmer es nicht sofort probieren: Erst stand das Gruppenfoto auf der Tagesordnung.

Auf die Plätze, fertig… Netzwerken!

Mit über 30 Teilnehmern war das Treffen recht groß – gut, dass sich das erfahrene Orga-Team eine Lösung überlegt hat, damit alle, auch neue Teilnehmer, eine Möglichkeit zum Netzwerken haben. Die Teilnehmer haben am Empfang ein Netzwerkticket bekommen, das sie einem bestimmten Netzwerktisch zuwies. Die Netzwerkrunden waren klein und übersichtlich, sodass man wirklich jeden Unternehmer und sein Unternehmen kennenlernen konnte und auch die Möglichkeit hatte, Fragen zu stellen. Nach zwei Runden mussten sich die Gruppen aber vorerst auflösen: Es wurde eine Abschlussrede von den Organisatoren gehalten.

Mein Fazit: Netzwerken bedeutet Spaß!

 

Am Anfang des Treffens kannte ich keinen. Am Ende musste ich das Etui von meinen eigenen Visitenkarten befreien, damit ich alle Kontakte sortieren konnte, die ich im Laufe des Abends aufgebaut habe. Es ist keiner direkt nach der Abschlussrede gegangen: Viele wollten sich weiter über ihre Unternehmen austuschen und Fragen stellen, für die es während der Netzwerkrunden keine Zeit gab.

Ob ich an weiteren Treffen teilnehmen möchte? Definitiv: Ja! Denn es ist wunderschön, Menschen und ihre Unternehmen in solch einer ungezwungenen Atmosphäre kennenzulernen. Manche sagen, Netzwerken ist Arbeit. Nicht bei ui!