Workshop & Netzwerken mit dem Thema „Wie gut ist mein Flyer?“

Netzwerken und workshoppen in netter Runde

Das zweite Netzwerktreffen in 2016 mit dem Titel „Wie gut ist mein Flyer?“ war ein rundum schöner und erfolgreicher Abend, da waren sich alle 20 Teilnehmer einig.

Unternehmer Inititative Rheine
Schon von Beginn an stimmte die Stimmung

Die erste kleine Hürde haben wir genommen, indem sich der Veranstaltungsort durch die große Zahl der Anmeldungen kurzfristig von zweites frühstück auf die Fahrschule Arnold in Rheine geändert werden musste. Ich als Verantwortliche (Nina Eckhardt) habe ganz schön gezittert – letzten Endes ohne Grund denn pünktlich um 18 Uhr waren alle vor Ort und wir konnten starten. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde ging es direkt zur Sache, schließlich ist der Plan bei diesem Workshop-Format, dass die anwesenden Unternehmer und Unternehmerinnen ein explizites Feedback zu ihren Unterlagen erhalten – ich war also von Anfang an sehr darauf bedacht wenig zu trödeln und zügig zum Thema des Abends zu kommen.

Klare Kriterien für die Bewertung von Flyern

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Jeweils drei Minuten für sieben Kriterien

In der Vorbereitung habe ich sieben Kriterien formuliert, die meines Erachtens einen guten Flyer ausmachen. Wer sich für Details dazu interessiert, kann das in meinem Blogbeitrag zum Thema hier nachlesen. Zu Beginn ging es um die Erläuterung dieser Kriterien, so dass alle im Raum anschließend in die Lage versetzt waren, einen vorliegenden Flyer danach zu bewerten. Und so ging es dann auch los. Jeder hat seinen mitgebrachten Flyer einem Bewertungsbogen zugefügt und ihn seinem Nachbarn gegeben. Anschließend hatten alle 3 Minuten Zeit, sich den Flyer, der nun auf ihrem Tisch lag, genau anzusehen und die einzelnen Kriterien zu benoten.

Die Bewertung ging den teilnehmenden Unternehmern leicht von der Hand

Flyerbewertung am laufenden Band
Flyerbewertung am laufenden Band

An dieser Stelle ist das Workshopkonzept besonders gefährdet in Chaos auszuarten, denn es muss ziemlich konzentriert gearbeitet werden, die Gefahr besteht, dass ein Flyer den Bezug zu seinem Bewertungsbogen verliert und von allen Beteiligten ist große Disziplin gefragt. Hier muss ich unsere Gruppe echt loben: alle haben gut mitgearbeitet, die Stimmung blieb gut und trotz der tischübergreifenden Flyer-Tauschrunden ist es gut und immer schnell gelungen, dass in jeder immer einen noch unbekannten Flyer bewertete…

Gute Durchschnittsergebnisse und konstruktive Kritik

Alle haben ganze 10 Runden durchgehalten, so dass auf den Bewertungsbögen für jeden nun zehn Noten und hilfreiche Anmerkungen zu den einzelnen Qualitätskriterien stehen. Jeder nimmt eine detaillierte Rückmeldung zu seinem Flyer zurück ins eigene Unternehmen und kann diese bei der nächsten Version seines Flyers berücksichtigen – oder auch nicht 😉  Ich war überrascht von der hohen Qualität der mitgebrachten Flyer und ebenso der nun folgenden Gesprächsrunde: gut die Hälfte meiner „Dos und Dont´s“ zur Flyergestaltung brauchte ich gar nicht mehr referieren: die Tipps kamen aus der Gruppe.

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Nina Eckhardt beim Kurzvortrag

„Es kommt auf den Anwendungsfall des Flyers an“

Quintessenz für mich bei der anschließenden Runde war die Erkenntnis aus der Runde, dass einerseits alle Kriterien gleich wichtig sind und andererseits ein entscheidender Faktor die Stelle ist, an der der Flyer zum Einsatz kommt: Ist es eher zu Beginn des Kontakts oder flankiert er die Kaufentscheidung? Je nachdem braucht es eine andere Informationsdichte und Eye-Catching-Effekte und Bilder sind wichtig oder weniger wichtig. Lange Rede kurzer Sinn: nach der Bewertung folgte ein sehr fachlicher und tiefgehender Austausch zwischen den Teilnehmern, den ich mit meinem vorbereiteten Kurzvortrag hoffentlich noch etwas würzen konnte. Dann war der „arbeitsame“ Teil des Abends vorbei.DSC_9013

Netzwerken mit der bewährten ui!- Methode

Der zweite Teil des Abends bestand aus zwei moderierten Netzwerkrunden nach unserer besonderen Methode, die wieder dabei geholfen hat, dass die Gruppe gut gemischt und alle möglichst stressfrei und nett viele der anderen Anwesenden kennenlernen konnten. Hier ein paar Impressionen davon: