Was 2014 zählt

Sechs mal fünf Minuten Tipps für Unternehmer

ui! Rheine lädt ein zu offenem Vortragsabend und Netzwerken

Rheine. „Strukturiert und lebhaft“ – so oder ähnlich lauteten die Rückmeldungen der Gäste am Montagabend an das Netzwerk ui! Rheine, das zu einem Vortragsabend ins Hotel Lücke geladen hatte. Dieses Mal waren auch Unternehmer und Entscheider aus der Wirtschaft willkommen, die dem Netzwerk (noch) nicht angehören, sodass rund 50 Personen sich zu Vorträgen und Netzwerken trafen.

Jeweils fünf Minuten Zeit hatten die sechs Referenten, das Publikum in ihr Thema einzuführen, bevor das Netzwerken so richtig startete: In zugelosten Gruppen war das Eis schnell gebrochen und aus Unbekannten wurden Netzwerkkollegen.

Vielfach nahmen die Diskussionen in den Kleingruppen auf die Vorträge Bezug: Claus Arnold von der Fahrschule Arnold hatte gesprochen über die Kennziffer 95 im Führerschein für gewerbliche Transporte und über Emotionen im Straßenverkehr. Torsten Eilinghoff von der Kommunikationsagentur Eilinghoff + Team zeigte das Beispiel einer medial verzahnten Werbe-Kampagne über (fast) alle Kommunikationskanäle. Der Facharzt für Allgemeinmedizin Feraß al-Dandashi erklärte, wie die Anfälligkeit für Burnout schon genetisch oder durch frühe Prägung angelegt sein kann.

Christa Maria Busch, Raum für inneren Frieden, stellte die Gesundheit der Unternehmer als ihr wichtigstes Kapital in den Mittelpunkt. Petra Burmeister zeigte anschaulich, wie Prioritäten im Leben Stress vermeiden können. Und Lorenz Abu Isbeih, Back to Internet, führte ein in die neue Internet Epoche mit generischen Top-Level-Domains und die Entwicklung vom Personal Computer zur Personal Cloud.

Die Zuhörer nahmen wertvolle Anregungen für das kommende Jahr aus den Vorträgen mit, wie die anschließende Fragerunde zeigte, und konnten unterschiedlichste Vortragsarten miteinander vergleichen. Viele wollten die kurzen Impulse aus den Netzwerkrunden und den Vorträgen vertiefen oder noch jemanden aus der Gästeliste kennenlernen und blieben nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung noch rund zwei Stunden vor Ort.

„Soweit wir das mitbekommen haben, sind an dem Abend wieder neue Kooperationsansätze entstanden“, resümierte Nina Eckhardt, „und sowohl wir als auch unsere Gäste haben spannende neue Kontakte gewonnen.“ „Wir haben uns gefreut, dass auch Mitglieder anderer Netzwerke zu dem Abend gekommen sind“, sagte Mareike Knue, „denn viele ui!-Mitglieder sind auch in anderen Netzwerken aktiv. Der Netzwerk-Grundgedanke der gegenseitigen Bereicherung statt Konkurrenz darf ruhig auch für die Netzwerke untereinander gelten.“

Die beiden Gastgeberinnen erinnerten am Ende noch einmal an die gemeinsame karitative Aktion des ui!-Netzwerks im Dezember – Infos dazu gibt es unter info@ui-rheine.de.